



Wo ich neulich mit meiner Erzählung geblieben bin, weiß ich nicht mehr;das weiß ich, daß es zwei Uhr des Nachts war, als ich zu Bette kam,und daß, wenn ich dir hätte vorschwatzen können, statt zu schreiben,ich dich vielleicht bis an den Morgen aufgehalten hätte.
Was auf unserer Hereinfahrt vom Balle geschehen ist, habe ich nochnicht erzählt, habe auch heute keinen Tag dazu.
Es war der herrlichste Sonnenaufgang. Der tröpfelnde Wald und daserfrischte Feld umher! Unsere Gesellschafterinnen nickten ein. Siefragte mich, ob ich nicht auch von der Partie sein wollte; ihretwegensollt' ich unbekümmert sein.--"So lange ich diese Augen offen sehe",sagte ich und sah sie fest an,"so lange hat's keine Gefahr".--Und wirhaben beide ausgehalten bis an ihr Tor, da ihr die Magd leiseaufmachte und auf ihr Fragen versicherte, daß Vater und Kleine wohlseien und alle noch schliefen. Da verließ ich sie mit der Bitte, sieselbigen Tags noch sehen zu dürfen; sie gestand mir's zu, und ich bingekommen--und seit der Zeit können Sonne, Mond und Sterne geruhig ihreWirtschaft treiben, ich weiß weder daß Tag noch daß Nacht ist, und dieganze Welt verliert sich um mich her.